Glossar

Kognitives Training

Kognitives Training, auch Gehirnjogging oder Gedächtnistraining genannt, umfasst gezielte Übungen, um geistige Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit und logisches Denken zu fördern und zu erhalten.

Wofür wird es eingesetzt?

Bei älteren Menschen dient es der Erhaltung der geistigen Fitness und soll die Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange sichern. Bei neurologischen Erkrankungen wie Demenz, nach einem Schlaganfall oder bei Multipler Sklerose kann es als therapeutischer Baustein eingesetzt werden, um Fähigkeiten wiederzuerlangen oder den Verlauf zu verlangsamen.

Auch im beruflichen oder schulischen Kontext hilft es, Konzentration, Lernfähigkeit und Problemlösungskompetenz zu optimieren.

Methoden

Die Methoden reichen von klassischen Papier-und-Bleistift-Aufgaben bis zu computergestützten Programmen und Apps: Gedächtnisspiele, Wortlisten, Logik- und Kreuzworträtsel oder Konzentrationsaufgaben. Entscheidend ist, dass die Übungen an die individuellen Fähigkeiten angepasst und regelmäßig wiederholt werden – idealerweise mit sozialer Interaktion, etwa beim gemeinsamen Lösen von Rätseln.

Hinweis

Das Glossar erklärt Begriffe allgemein und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung.

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