Hausnotruf für Senioren

Notfallknopf | Notrufknopf

Mit einem Hausnotruf bleiben Senioren selbständig und können im Notfall jederzeit schnell Hilfe rufen. In einer Notsituation drücken sie einfach den am Körper getragenen Notfallknopf und alarmieren so die Hausnotrufzentrale. Ob im bisherigen Wohnumfeld oder im Betreuten Wohnen, das Hausnotrufgerät bietet Sicherheit für ein unabhängiges Leben.

Die Pflegekasse zahlt ab Pflegegrad 1 pauschal 25,50 € monatlich für den Betrieb eines Hausnotrufsystems im Basis-Tarif. Dies gilt nicht automatisch, sondern wenn die Person einen Pflegegrad (1-5) hat UND allein lebt (oder lebt mit jemandem zusammen, der in einer Notsituation nicht in der Lage wäre, Hilfe zu rufen). Neben den 25,50 € monatlich übernimmt die Pflegekasse in der Regel auch eine einmalige Anschlussgebühr von 10,49 € für die Installation des Geräts.

Notrufknopf für mehr Sicherheit und weniger Sorgen

Ein Notrufknopf ermöglicht Senioren, bei einem Sturz oder einer anderen Notfallsituation schnell Hilfe zu rufen. Nach einem Knopfdruck werden Angehörige oder der ambulante Pflegedienst sofort alarmiert und sind in kürzester Zeit vor Ort zur Stelle. Senioren profitieren in der Wohnung von mehr Sicherheit im Alltag und Angehörige müssen sich weniger Sorgen machen. Das Leben im Betreuten Wohnen oder im gewohnten Zuhause kann mit dem Hausnotruf sicher fortgesetzt werden. Die Senioren können bei Bedarf rund um die Uhr schnell Hilfe rufen.

Senioren sind rund um die Uhr sicher

Sei es im eigenen Haus, in einer Wohnung, im Betreuten Wohnen oder in einer Pflege-WG – die eigenen vier Wände sind ein Ort von Unabhängigkeit und Vertrautheit. Damit sich Senioren geborgen fühlen, spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle. Das Gefühl von Sicherheit ist für die Lebensqualität von besonders großer Bedeutung, wenn man manchmal unsicher auf den Beinen ist und teilweise die Hilfe von anderen Menschen braucht. In Notsituationen ist schnelle Hilfe entscheidend und genau dies ermöglicht der Hausnotruf. Das Drücken auf den Notfallknopf genügt für die Kommunikation des Hausnotrufgeräts mit der Zentrale und ein Angehöriger, ein Notarzt oder eine Pflegefachkraft ist in kürzester Zeit zur Stelle.

Haben Sie Interesse an einem Hausnotruf für Senioren? Mit unserem Hilfsmittel-Finder können Sie alle Produkte miteinander vergleichen, die im Hilfsmittelkatalog enthalten sind und bei denen sich die Krankenkasse an den Kosten beteiligt.

Für wen eignet sich der Hausnotruf?

Der Notrufknopf eignet sich für Senioren, die beispielsweise mit ambulanter Pflege allein zu Hause leben, um im Notfall schnelle Hilfe zu erhalten. Der Hausnotruf eignet sich auch für Paare, beim Betreuten Wohnen und in einer Pflege-WG, wenn andere Personen im Haus keine schnelle Hilfe leisten oder diese nicht schnell verständigen können. Mit einem Hausnotruf können Senioren auch allein im Garten arbeiten, im Hobbykeller werkeln, duschen und baden und sich um den Hausputz kümmern, ohne dass jemand in der Nähe sein muss. Vor allem für alle, die manchmal unsicher auf den Beinen sind, ist ein Hausnotruf ein sehr beruhigendes Gefühl.

Der Hausnotruf ist nur eine von vielen Maßnahmen für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden. Mit dem folgenden Fragebogen können Sie den Bedarf für weitere technische Hilfsmittel wie Sturzdetektoren und Smart-Home-Lösungen in Ihrem Zuhause ermitteln.  

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FAQ: Häufige Fragen zur Hausnotruf

Welche Bestandteile hat ein Hausnotrufgerät?

Ein Hausnotrufgerät besteht aus einer Basisstation, die einem Telefon ähnelt, und einem Funkhandsender mit einem Notrufknopf. Der Funkhandsender wird am Handgelenk oder am Gürtel getragen und ist so in jeder Situation in der Wohnung erreichbar. Bei einem Sturz oder einem anderen Problem kann der Notfallknopf gedrückt und so der Hausnotruf ausgelöst werden. Dafür kommuniziert der Notrufknopf kabellos mit der Basisstation, die die Notfallzentrale informiert. Senioren können so jederzeit schnell Hilfe holen, wodurch sie und ihre Angehörigen wertvolle Lebensqualität zurückgewinnen.

Moderne Hausnotruf-Systeme funktionieren heute fast ausschließlich über das Mobilfunknetz (mit einer integrierten SIM-Karte).

Ja, ein Hausnotrufgerät kann mit mehreren Funksendern ausgestattet werden. Jede Person hat ihren eigenen Sender, sodass im Notfall eine eindeutige Zuordnung möglich ist.

Nach dem Drücken des Notrufknopfs ist ein akustisches Signal deutlich zu hören und die Verbindung zur Hausnotrufzentrale wird aufgebaut. Sollte es sich um ein Versehen handeln, ist das kein Problem. Die Mitarbeiter informieren sich kurz über die Situation und wünschen dann noch einen schönen Tag.

Der entscheidende Vorteil des Notrufknopfs mit Verbindung zum Hausnotrufgerät ist, dass der Notfallknopf immer am Körper getragen wird und daher in jeder Situation erreichbar ist. So ist das Drücken des Knopfs jederzeit möglich und Hilfe kommt schnell. Ein Smartphone oder Senioren-Handy bleibt schon mal auf einem Tisch liegen und ist daher nicht in jeder Situation erreichbar, zum Beispiel bei einem schweren Sturz.

Ja, ein Hausnotrufgerät ist ein anerkanntes Hilfsmittel, dessen Finanzierung die Pflegekasse mit unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Zuschuss unterstützt. Es gelten folgende Voraussetzungen:
• Die pflegebedürftige Person hat mindestens Pflegegrad 1.
• Im Notfall ist das Absetzen eines Notrufs mit einem gewöhnlichen Telefon wahrscheinlich nicht möglich.
• Entscheidend sind die Wohnverhältnisse. Die Voraussetzung ist erfüllt, wenn die Person einen Großteil der Zeit allein zu Hause verbringt, oder mit anderen Personen zusammenwohnt, die im Notfall nicht helfen oder nicht schnell Hilfe holen können.

Senioren ohne Pflegegrad müssen die Kosten für einen Hausnotruf selbst tragen.

Der Hausnotruf gilt als Pflegehilfsmittel. Er kann nach § 35a Abs. 2 als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer abgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Notfallzentrale im Notfall nicht nur Dritte wie den Rettungsdienst informiert, sondern selbst über eine Notfall-Soforthilfe verfügt.