Unter Mobilisierung versteht man im pflegerischen und medizinischen Kontext all jene Maßnahmen, die darauf abzielen, die Beweglichkeit eines Menschen zu erhalten oder wieder zu fördern. Dazu zählen bereits kleine Schritte wie das Aufsetzen im Bett, das Umsetzen in einen Stuhl oder erste Steh- und Gehübungen. Auch Spaziergänge, krankengymnastische Übungen und gezielte Bewegungsförderung gehören zur Mobilisierung.
Die Mobilisation stellt einen essenziellen Bestandteil der Pflegearbeit dar, da die Bewegung dabei unterstützt, Muskeln, Kreislauf und das Gleichgewicht zu stärken. Dies ist die Voraussetzung für Selbstständigkeit.
Zugleich kann Mobilisierung dazu beitragen, Komplikationen wie Thrombosen, Druckgeschwüre oder Muskelschwund vorzubeugen. Ziel ist stets, die vorhandenen Fähigkeiten zu fördern und die Lebensqualität der betroffenen Person möglichst lange zu erhalten.