Glossar

Schonvermögen

Schonvermögen bezeichnet den Teil des Vermögens, der bei der Beantragung von Sozialleistungen – wie Grundsicherung im Alter, Hilfe zur Pflege oder Bürgergeld – nicht eingesetzt werden muss.

Was gehört zum Schonvermögen?

Barvermögen: derzeit 10.000 € für Alleinstehende, 20.000 € für Paare (Grundsicherung im Alter).

Selbstgenutzte Immobilie: ein angemessenes Hausgrundstück oder eine Eigentumswohnung.

Hausrat: Möbel, Kleidung und alltägliche Gebrauchsgegenstände.

Ein angemessenes Auto: sofern es für die Mobilität notwendig ist.

Altersvorsorge: unter bestimmten Bedingungen geschützte Riester- oder Betriebsrenten.

Wichtig zu wissen

Was über das Schonvermögen hinausgeht, muss in der Regel erst aufgebraucht werden, bevor Anspruch auf Sozialleistungen besteht. Freibeträge und Regelungen unterscheiden sich je nach Sozialleistung und ändern sich gelegentlich durch Gesetzesanpassungen – lassen Sie sich bei Unsicherheiten von einer Sozialberatungsstelle oder einem Fachanwalt für Sozialrecht beraten.

Hinweis

Das Glossar erklärt Begriffe allgemein und ersetzt keine individuelle Rechts- oder Finanzberatung.

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